Archiv für Tag: Schloß Broich

Pfingstlager Schloß Broich 2013

der Pilgerin ihr ZuhauseDas alljährliche Pfingstlager auf Schloß Broich in Mülheim liegt nun auch schon wieder hinter uns. Zum vierten mal lagerten wir nun an dem Ort an dem alles begann. Diesmal standen wir erstmals nicht am Ringlokschuppen sondern noch weiter hinten an der Camera Obscura. Einerseite war es da vor allem nachts recht ruhig doch andererseits war es trotz toller Nachbarn (Gruß an die Wikis und die Knippis) recht einsam. Wir freuten uns über jeden Gast der den Weg zu uns fand. Das Wetter spielte leider nur am Sonntag mit und spendete uns den einzigen regenfreien Tag. Aber dadurch ließen wir uns die Stimmung nicht vermiesen. Es war wieder richtig schön, auch wenn ich jetzt mit einer fetten Erkältung flachliege. Hauptsache ich bin nächsten Donnerstag wieder fit, denn da geht es mit der Gruppe nach Knittkuhl!
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Pfingstspektakel Schloß Broich 2011

Nach dem Lager ist vor dem Lager und so ging es wenige Tage nach Xanten direkt nach Mülheim zum Schloß Broich. Auf diesem Markt haben wir Pfingsten vor einem Jahr erstmals gelagert und da haben wir auch unsere Verbündeten und Freunde Falcones Venaticae kennengelernt. Der Markt auf Schloß Broich ist einfach besonders schön weil die Location toll ist und man dort immer viele Freunde und Bekannte trifft. Im Gegensatz zum letzten Jahr habe ich mir diesmal auch das Ritterturnier angesehen und ich muss sagen, dass es sich absolut gelohnt hat. Schon alleine wegen des Pferdes Pluto auf dem schon Orlando Bloom gesessen hat ;-) Für die Kinder war sicher eines der Highlights “Kinder gegen Ritter”. Sowohl die Kinder als auch die Ritter bekamen Knüppel aus Schaumstoff in die Hand und die Kinder durften die Ritter damit nach Herzenslust verprügeln, was sie auch ausgiebig taten. Das Wetter spielte nicht ganz so mit aber das fand ich nicht so schlimm. Ich kann gut einschlafen wenn der Regen leise auf das Zeltdach prasselt. Wie im letzten Jahr stand wir wieder unten am Ringlokschuppen aber diemal gab es keine große Veranstaltung und es blieb weitgehend ruhig. Alles in allem ein wirklich schöner Markt! Der nächste Markt auf dem die Kommende ihr Lager aufschlägt wird der auf Burg Vondern in Oberhausen sein.
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Lager auf Schloß Broich 2010

Freitag am späten Nachmittag kamen wir mit dem restlichen Gepäck auf Schloß Broich an. Da der Markt erst am Samstag seine Pforten öffnete war das ein recht entspannter Tag. Da wir aber direkt am Ringlokschuppen standen und da an dem Abend eine Veranstaltung mit Reggae-Musik stattfand war es die ganze Zeit sehr laut. Ich mag Reggae, aber nicht im Mittelalter. Je später der Abend desto besoffener die Besucher der Veranstaltung und einige versuchten über den Zaun zu klettern oder warfen Flaschen in die Lager. Die Leute aus den Lagern waren ständig in Alarmbereitschaft und zur Verteidung mit Knüppeln bewaffnet da es in den Vorjahren Übergriffe gegeben hat und sogar Zelte angezündet wurden. Erst gegen halb 5 morgens war endlich Ruhe.
Ich verstehe nicht warum an drei Tagen im Jahr der Ringlokschuppen nicht einfach mal geschlossen bleiben kann. Da müsste man sich doch irgendwie einigen können.

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die Aufnahme der Novizen in den Orden. Tagsüber habe ich mich über viel Besuch u.a. aus dem Forum Mittelalterfreun.de gefreut. Schön, dass ihr da wart! Gegen Abend gingen die Novizen zur Reinigung in den Zuber und wurden da später durch den voll gerüsteten Prior abgeholt. Unterdessen stand vor unserem Lager einer der benachbarten Söldner Wache um niemanden mehr ins Lager zu lassen. Ich habe unterdessen im Lager dafür gesorgt dass die Laternen brennen und gewartet. In der Zeit habe ich dank des Söldners auch gelernt wie man das Feuer in der Feuerstelle am brennen hält. Dann kamen unsere Ritter zurück und die Novizen zogen sich zum schlafen ins Zelt zurück. Um Mitternacht wurden sie geweckt und mussten von da an knieend oder liegend vor dem Altar beten oder in sich gehen. Um 3.00 Uhr wurden sie erlöst als unser Geistliche ihnen eine Passage aus der Bibel vorlas und sie von ihren Rittern ihre Kleidung bekamen. Leider konnte ich von meinem Standort aus nicht hören was gesprochen wurde. Danach kam noch Besuch aus den Nachbarlagern und es wurde gefeiert. Die folgende Nacht war sehr kurz und sehr kalt.

Am Sonntag bekamen wir Besuch von den Freundinnen der Novizen. Was diese nicht wussten war, dass eine von beiden noch am selben Tag einen Heiratsantrag bekommen würde. Der Prior mobilisierte einige Lager Spalier zu stehen und so standen am Abend diverse Leute den Weg entlang, die Männer mit Schwertern und die Frauen mit Rosen in den Händen. Die künftige Braut bekam auf ihrem Weg die Rosen überreicht und hatte bis dahin noch immer keine Ahnung was passieren würde. Am Ende der Reihe angekommen bekam sie dann den Heiratsantrag und ich, die daneben stand, konnte mir ein paar Tränen nicht verkneifen. Das war mal ein richtig schöner und außergewöhlicher Heiratsantrag. Danach wurde natürlich noch bei uns im Lager mit allen Getränken die wir noch zur Verfügung hatten gefeiert. Leider gab es auch an diesem Abend Ärger mit Besuchern des Ringlokschuppens. Diesmal kam ich aber immerhin schon gegen 2.00 Uhr zu liegen und dank einen geliehenen Schaffells habe ich zum ersten mal nicht gefroren.

Der Montag war ein ziemlich chaotischer Tag, aber das ist an Abbautagen wohl so. Wegen einer Sturmwarnung haben wir im Vorfeld schon einige Sachen verstaut und das Zelt des Priors musste auch schon abgebaut werden da es durch den Wind ein wenig einriss. An diesem Tag habe ich es auch endlich mal geschafft mir den Markt anzusehen. Es waren sehr viele Besucher da und man kam stellenweise kaum durch. Das Ritterturnier habe ich leider gar nicht gesehen da ich keine Lust hatte 90 Minuten in der prallen Sonne zu sitzen. Pünktlich zum Marktende begann ziemlich reibungslos dann der Abbau des Lagers.

Fazit: Bis auf die Geschichte mit dem Ringlokschuppen war das erste Lager sehr schön. Ich hätte gerne mehr Möglichkeiten gehabt mich bei den anfallenden Arbeiten einzubringen und zu lernen. Schön wäre es wenn die Aufgaben vorab klar verteilt werden und die Gäste einfach Gäste sind. Da dieses aber unser erstes Lager war denke ich das wird sich noch einspielen.

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